16 Jan
16Jan

Am 16. Januar startete die diesjährige Räbschter Dorffasnacht mit dem traditionellen ökumenischen Fasnachtsgottesdienst. Schon beim Einzug in die Kirche war klar: Dieser Gottesdienst in der vollbesetzen evangelischen Kirche folgt eigenen Regeln. Statt Orgelklängen erfüllte nämlich die einheimische Guggenmusik Burgtätscher den Kirchenraum mit rhythmischen Klängen und erntete dabei viel Applaus. Für ein farbenfrohes Bild sorgten auch die Räbschter Obervögel und das Fasnachts-OK. 

Pfarrer Renato Tolfo und Seelsorger Elias Meile setzten in ihren einleitenden kirchlichen Worten auf Reime, Humor aber auch auf klare Botschaften. Zwischen den Versen wurde es auch nachdenklich: Es ging um Gemeinschaft, Toleranz und darum, das Leben allgemein nicht immer zu ernst zu nehmen. Pfarrer Tolfo brachte mit Witz und gereimten Worten auch verschiedene Episoden aus dem Dorfleben unter die Leute. Nach den kirchlichen Fürbitten, vorgetragen von Mitgliedern der Obervögel und des Fasnachts-OKs, folgten wiederum kakophonische Musikstücke der Guggenmusik Burgtätscher aber auch weitere humorvolle Geschichten aus Rebsteins Gerüchteküche.

 Der Fasnachtsgottesdienst zeigte eindrucksvoll, dass Glaube und Brauchtum kein Widerspruch sind. Mit Musik, Reimen und viel Humor wurde deutlich, dass auch in der Kirche gelacht, gefeiert und manchmal ein wenig aus der Reihe getanzt werden darf. Das Fasnachts-OK und die Obervögel danken allen Beteiligten für den stimmungsvollen Fasnachtsgottesdienst und freuen sich auf weitere Höhepunkte der diesjährigen Dorffasnacht vom 6./7. Februar unter dem Motto «50 Jahre Räbschter Dorffasnacht».

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